Zur Person: 

Mein Name ist Thiago de Carvalho Zakrzewski, ich bin 36 Jahre alt und in Essen geboren. Neben der deutschen besitze ich noch die brasilianische Staatsbürgerschaft. Nach dem Abitur am Gymnasium Borbeck in Essen habe ich meinen Anderen Dienst im Ausland in einem Kinderdorf im Bundesstaat Rio de Janeiro in Brasilien absolviert. Im Bachelor habe ich Lateinamerikastudien sowie Kultur und Medien an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt und der Pontificia Universidad Javeriana in Bogotá studiert und daraufhin noch einen Masterabschluss an der Universität zu Köln in Regionalstudien Lateinamerika und Wirtschafts- und Sozialwissenschaften erworben.

Wie wird man eigentlich Beauftragter für Klimaschutz und Nachhaltigkeit?

Im Jahr 2017 habe ich im Rahmen eines Förderprojekts des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung als Koordinator für kommunale Entwicklungspolitik beim Rhein-Kreis Neuss angefangen. Inhaltlich ging es vordergründig darum die Agenda 2030 mit ihren 17 Nachhaltigkeitszielen bekannter zu machen und eine neue Kommunalpartnerschaft in Kolumbien aufzubauen. Gegen Ende 2019 bekam ich das Angebot für eine Festanstellung als Klima- und Nachhaltigkeitsbeauftragter, sodass ich diese Stelle zum Januar 2020 annahm. Dadurch hat sich mein zu bearbeitendes Themenspektrum natürlich sehr verbreitert. Um den Anforderungen fachlich gewachsen zu sein habe ich seitdem viele verschiedene Fortbildungen im Bereich des kommunalen Klimaschutz- und Nachhaltigkeitsmanagements absolviert. Damals war ich noch als „Einzelkämpfer“ in diesem Bereich unterwegs, jedoch ist seitdem einiges passiert und das Team ist gewachsen – auf mittlerweile zwei Klimaschutzmanagerinnen, einer Nachhaltigkeitsmanagerin und mir. Ich hoffe, dass dieser positive Trend anhält.

Wie sieht ein typischer Tag eines Beauftragten für Klimaschutz und Nachhaltigkeit aus?

Es gibt eigentlich keinen „typischen Tag“ in meinem Job, was ich als äußerst positiv erachte. Aufgrund der inhaltlichen Dynamiken der Themen Nachhaltigkeit, Klimaschutz, Klimaanpassung oder auch der Entwicklungspolitik und den daraus resultierenden Dringlichkeiten und neuen Aufgaben, ergibt sich eine Notwendigkeit immer auf dem Laufenden zu bleiben und die Themen weiter zu „pushen“. Dadurch wird es nicht langweilig.

Ich bin viel auf Fachveranstaltungen und Netzwerktreffen unterwegs, halte Vorträge, nehme an Podiumsdiskussionen teil und reise im Kontext unserer Tätigkeiten in der Entwicklungszusammenarbeit auch ab und an ins Ausland. Zudem vertrete ich den Rhein-Kreis in verschiedenen Gremien.

Nichtsdestotrotz darf nicht vergessen werden, dass ich in einer Kreisverwaltung arbeite und dementsprechend auch viel administrative Arbeit zum Job dazu gehört. Da geht es darum Projekte zu konzipieren, Förderanträge und Verwendungs-nachweise zu schreiben usw. An einem „typischen“ Bürotag beginne ich meistens damit Mails und für mich relevante Nachrichten durchzugehen.

Warum und seit wann engagiert sich der Rhein-Kreis-Neuss für Klimaschutz und Nachhaltigkeit?

Es gibt viele gute Gründe, warum sich der Rhein-Kreis Neuss für diese Themen einsetzt. Zum einen sei hier der Strukturwandel genannt. Man darf nicht vergessen, dass der Strukturwandelprozess darauf beruht, dass wir uns als Gesellschaft bestimmte Klimaschutz- und Nachhaltigkeitsziele gesetzt haben, die nun auch umgesetzt werden müssen. Dazu gehört auch der Ausstieg aus der Kohlegewinnung und -verstromung. Gleichermaßen muss der Strukturwandel insgesamt einer Nachhaltigen Entwicklung förderlich sein und dementsprechend designet werden, s. h., dass alle Dimensionen der Nachhaltigkeit (Soziales, Ökologie, Ökonomie) bespielt werden müssen.

Die kommunale Ebene spielt da eine herausragende Rolle. Die OECD hat in einer Studie dargelegt, dass zwei Drittel der insgesamt 169 SDG-Unterziele ohne die Kommunen nicht erreichbar sind, was bedeutet, dass es ohne das Engagement der Kommunen keine Erreichung der Nachhaltigkeitsziele geben kann. Ich denke, es ist in unser aller Interesse auch künftigen Generationen ein Leben in Wohlstand, Frieden und halbwegs stabilen ökologischen Verhältnissen zu ermöglichen und das allem voran auch global betrachtet.

Die globale Nachhaltigkeit spielt dabei in meiner Wahrnehmung seit vielen Jahren für den Rhein-Kreis Neuss eine wichtige Rolle. So ist der Rhein-Kreis bereits seit 2010 erster Fairtrade-Kreis Deutschlands und setzt sich somit für gerechte internationale Handelsbeziehungen und Produktionsbedingungen ein. Der Kreis leistet in diesem Kontext auch viel Arbeit in den Bereichen der Sensibilisierung und der Bewusstseinsbildung.

Selbiges gilt übrigens auch für die Agenda 2030. Im Jahr 2018 hat Herr Landrat Petrauschke die sogenannte Musterresolution der Agenda 2030 für Kommunen unterzeichnet. Damit bekennt sich der Rhein-Kreis Neuss zu ebenjener Nachhaltigkeitsagenda und versucht diese im Rahmen der Möglichkeiten umzusetzen. Es muss in diesem Zusammenhang betont werden, dass die Erreichung der Klima- und Nachhaltigkeitsziele eine globale Gemeinschaftsaufgabe darstellt, die somit nur mittels internationaler Kooperation gelöst werden kann. Wir leisten auch als Kreis und somit auf der kommunalen Ebene unseren Beitrag dazu.

Musterresolution Agenda 2030
Nachhaltigkeitsvereinbarung Dezernent Karsten Mankowsky links, Landrat Hans-Jürgen Petrauschke rechts

 

Welche Maßnahmen wurden konkret umgesetzt und welche sind noch in Planung?

Es würde hier den Rahmen sprengen auf alle Einzelmaßnahmen einzugehen, jedoch möchte ich zumindest die „größeren“ Aktivitäten benennen:

Wie bereits erwähnt, ist der Rhein-Kreis Neuss bereits seit 2010 erster Fairtrade-Kreis Deutschlands und wurde seitdem auch immer wieder rezertifiziert. Im Kontext Fairer Handel spielt auch das Themenfeld der nachhaltigen öffentlichen Beschaffung eine sehr wichtige Rolle. Hier konnten wir in den letzten Jahren auch einige Erfolge verbuchen. So haben wir einen Leitfaden für die nachhaltige Beschaffung veröffentlicht, der sowohl für unsere Kolleginnen und Kollegen, als auch für die kreisangehörigen Kommunen und interessierte Menschen kostenlos zum Download zur Verfügung steht und als Empfehlung dienen soll. Man muss in diesem Kontext erwähnen, dass das öffentliche Beschaffungswesen in Deutschland ein jährliches Volumen von bis zu 500 Milliarden Euro aufweist. Das sind ca. 13 Prozent des BIP. Von der Gesamtsumme entfallen mehr als 50 Prozent auf die Kommunen. Die Kreise, Städte und Gemeinden haben also eine bedeutende Marktmacht, die sie nutzen können, um dem Markt das Signal zu senden: Uns ist wichtig wie etwas produziert wird, was wir benötigen! Auch beim Rhein-Kreis Neuss werden immer mehr Produkte aus einer ganzheitlich nachhaltigen Produktion beschafft, zuletzt nachhaltige Computer-Mäuse, um nur ein Beispiel zu nennen.

Zudem sind wir – wie bereits erwähnt – Agenda 2030-Kommune und unterstützen die Umsetzung der 17 Nachhaltigkeitsziele im Rahmen unserer Möglichkeiten. Dazu gehört auch das Engagement im Bereich der kommunalen Entwicklungs-zusammenarbeit. Der Rhein-Kreis Neuss ist bereits seit vielen Jahren freundschaftlich mit der Republik Kolumbien verbunden.

Seit 2018 haben wir in diesem Zusammenhang eine Entwicklungspartnerschaft mit der Gemeinde Campohermoso im Departamento Boyacá. Seither konnten viele gemeinsame Projekte verwirklicht werden: Zuletzt haben wir Bildungseinrichtungen vor Ort mit Solaranlagen und Speichern ausgestattet und einen (virtuellen) Schulaustausch initiiert. Während der Corona-Pandemie konnten wir das ansässige „Gesundheitszentrum“ mit PV-Anlagen und notwendigem medizinischem Fachequipment unterstützen, um die Pandemie besser zu bewältigen. Im letzten Jahr haben wir Campohermoso im Rahmen eines internationalen Vorhabens auf dem Weg zur Fairtrade-Town beratend begleitet und unterstützt. Heute ist Campohermoso die erst zweite Fairtrade-Town überhaupt in Kolumbien. Außerdem fördern wir die Kaffee-Genossenschaft vor Ort auf verschiedene Art und Weise. Ein langfristiges Ziel ist, dass auch die Genossenschaft zertifiziert wird und wir irgendwann den Fairtrade-Kaffee aus unserer Partnergemeinde hier bei uns im Kreis genießen können – bis dahin ist es aber noch ein langer Weg.

Seit letztem Jahr besteht auch eine Solidaritätspartnerschaft mit der Stadt Pavlohrad in der Ukraine. Hier geht es vorrangig um „klassische“ Entwicklungshilfe bzw. humanitäre Nothilfe, um die Menschen vor Ort zu unterstützen, die unter den massiven Folgen des russischen Angriffskriegs leiden. Hier wurden unsererseits bereits einige Fahrzeuge in die Ukraine überführt und zudem unterstützen wir die Arbeit von Hilfsvereinen im Kreis.

Engagement Pawlograd
Engagement Ukraine Rhein-Kreis-Neuss

Natürlich wurde aber auch hier vor Ort etwas getan. So wurde in den letzten beiden Jahren ein integriertes Klimaschutzkonzept für den Kreis entwickelt. Der Prozess wurde federführend von unserer Klimaschutzmanagerin Ina Grothe koordiniert. Der vielfältige Maßnahmenkatalog wird nun in den nächsten Jahren nach und nach umgesetzt. Genau dafür konnten wir mit Regina Krings seit neuestem eine zweite Klimaschutzmanagerin gewinnen. Zusätzlich soll in Zukunft noch eine Klimaanpassungsstrategie erstellt werden. Gemeinsam bilden Klimaschutz- und Klimaanpassungsstrategie dann die Klimawandelvorsorgestrategie des Rhein-Kreises Neuss. Es soll hier aber nicht unerwähnt bleiben, dass wir in den letzten Jahren auch schon einige unserer eigenen Liegenschaften energetisch saniert und zudem mit Solaranlagen ausgestattet haben. Des Weiteren wurde vor kurzem mit Janina Lohr eine Energiemanagerin eingestellt, die dafür verantwortlich ist, unsere Verbräuche noch weiter zu senken. Mittlerweile bezieht der Kreis außerdem nur noch Öko-Strom.

Im Jahr 2021 haben wir zudem die Allianz für Klima und Nachhaltigkeit im Rhein-Kreis Neuss gegründet. Dieser Zusammenschluss aus Kreis sowie allen Kreiskommunen setzt sich gemeinsam für Klimaschutz- und Klimaanpassungsziele ein und verfolgt dabei das Ideal der Nachhaltigen Entwicklung im Sinne der Agenda 2030. Das Netzwerk ist besonders wichtig um die verschiedenen Aktivitäten im Kreisgebiet besser zu koordinieren und die daraus resultierenden Synergieeffekte zu nutzen. Zudem bieten wir immer wieder verschiedene Infoveranstaltungen für die Bürgerinnen und Bürger an.

Schlussendlich beginnen wir nun auch mit der Entwicklung einer eigenen Nachhaltigkeitsstrategie, welche als „Dachstrategie“ alle vorhandenen Konzepte und Strategien, welche im Nachhaltigkeitskontext relevant sind, bündeln und weiterentwickeln soll. Die Strategie wird zum einen auf der Agenda 2030 und zum anderen auf dem Konzept der Donut-Economy von der Wirtschaftswissenschaftlerin Kate Raworth aufbauen. Für die Koordination des Prozesses konnten wir Aileen Wichmann gewinnen, die nun als Nachhaltigkeitsmanagerin für uns tätig ist.

Es bleibt also festzuhalten, dass schon viel passiert ist und noch sehr viel mehr kommen wird.

Nachhaltigkeit und Klimaschutz Campohermoso
Engagement Campohermoso Rhein-Kreis-Neuss

Welche Rolle spielen für Sie Fort- und Weiterbildungen im Bereich Klimaschutz und Nachhaltigkeit?

Wie bereits angedeutet, habe ich selber viele Fort- und Weiterbildungen absolviert, um mich inhaltlich auf meine Aufgaben vorzubereiten und mich fachlich stetig weiterzuentwickeln. Ich denke, Fortbildungsangebote sind in beiden genannten Themenbereichen essenziell – aber natürlich nicht nur dort. Jedoch ist das Nachhaltigkeitsmanagement ein extrem breites, komplexes und dynamisches Themenfeld, was erfordert, dass man sich kontinuierlich auf dem Laufenden hält und bestenfalls fortbildet.

Zudem ist es so, dass die Bereiche Klimaschutz-, Nachhaltigkeits- oder gar entwicklungspolitisches Management in den Kommunalverwaltungen in Deutschland noch relativ neue Phänomene sind. Man befindet sich teilweise nach wie vor in der Findungsphase. Gerade deshalb könnte man hier sehr gut ansetzen, da es noch nicht viele Angebote auf dem Markt gibt. Der Nachhaltigkeitsmanagement-Lehrgang der LAG 21 NRW ist ein erwähnenswertes Positivbeispiel, wie man solche Weiterbildungen ausgestalten kann.

Wie sehen Sie die zukünftige Entwicklung in Ihrem Arbeitsbereich?

Es wird noch sehr viel passieren und auch passieren müssen. Wir haben uns gesellschaftlich auf verschiedene Ziele geeinigt, die umzusetzen sind: Sei es in Bezug auf den Klimaschutz das Pariser Klimaabkommen, das bundesdeutsche oder das nordrhein-westfälische Klimaschutzgesetz oder die kommunalen Klimaschutzkonzepte usw. Alle in den beispielhaft genannten Dokumenten vorgegebenen Ziele und Maßnahmen sollten im besten Falle realisiert werden, um die Klimakrise zumindest einzudämmen. Dafür braucht es aber auch ausreichend Ressourcen – finanzieller oder personeller Natur. Ich rechne fest damit, dass der Arbeitsbereich auch auf kommunaler Ebene künftig noch weiterwachsen und an Wichtigkeit gewinnen wird. Unter Umständen werden die Nachhaltigkeitsthemen in Zukunft auch zu Pflichtaufgaben für die Kommunen – dies wird jedoch auf höheren politischen Ebenen entschieden.

Wenn Sie einen konkreten Traum in Ihrem Arbeitsumfeld verwirklichen könnten, welcher wäre das?

Ein konkreter Traum wäre eben das, dass das Thema Nachhaltigkeit zu einer Pflichtaufgabe für Kreise, Städte und Gemeinden wird und dementsprechend auch die Aufmerksamkeit und finanzielle sowie personelle Unterstützung erhält, die ebendieses Thema verdient und nötig hat.

Es darf jedoch nicht so kommen, dass die vielen Kommunen, die sowieso schon unter erheblichem ökonomischem Stress leiden und von den vielen verschiedenen Anforderungen an sie sowie den aktuellen Herausforderungen überfordert sind, noch weiter überfordert werden. Die Rahmenbedingungen müssen politisch so gestaltet werden, dass die Nachhaltige Entwicklung mit der nötigen Aufmerksamkeit, Sachlichkeit und dem gebotenen Ernst behandelt werden kann.

Allianz für Klima und Nachhaltigkeit
Allianz Klima/Nachhaltigkeit Rhein-Kreis-Neuss

 

Welche Tipps zum Thema Klimaschutz und Nachhaltigkeit können Sie Unternehmen geben, die vielleicht noch am Anfang stehen?

Sich nicht verunsichern lassen, keine Angst haben und einfach mal machen. Wenn man sich das Ziel gesetzt hat, sich nachhaltiger aufzustellen ist das schon einmal der erste entscheidende Schritt in die richtige Richtung. Jedoch können die vielen verschiedenen Möglichkeiten sich zu engagieren zunächst einmal überfordernd wirken. Aus dem Grund empfehle ich auch immer Kommunen, die neu in dem Themenfeld unterwegs sind, zunächst kleinere Projekte durchzuführen, welche im besten Fall auch eine starke Außenwirkung haben. Aus der erfolgreichen Realisierung dieser Aktivitäten können viele positive Erfahrungen generiert werden, die motivierend wirken und Lust auf mehr machen können. Abraten würde ich davon, direkt mit riesigen und ganzheitlichen Vorhaben zu starten, sollte es zuvor noch gar keine Erfahrung geben – das kann schnell missglücken und dafür sorgen, dass man sich gar nicht mehr engagieren möchte.

Kennen Sie Maßnahmen und Projekte, die die TZG bereits durchführt oder in Zukunft durchführen könnte?

Es ist mir bekannt, dass die TZG ein Seminar zu den Wechselwirkungen zwischen Digitalisierung und Nachhaltigkeit anbietet. Außerdem gibt es Seminare zur Klimakommunikation und zum CSR-Management. Ich denke, damit ist die TZG bereits gut aufgestellt ist. Zukünftig könnte man jedoch erwägen, das Angebot an Seminaren und Fortbildungen für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kommunalverwaltungen auszuweiten – nicht nur im Kreisgebiet, sondern auch für das gesamte Rheinische Revier. Der Fokus sollte dabei verstärkt auf dem Themenkomplex Nachhaltige Entwicklung – auch im Kontext des Strukturwandels – liegen. Die Agenda 2030, die, wie bereits erwähnt, ohne das Engagement der Kommunen nicht umsetzbar sein wird, wird in der Verwaltungsausbildung und an den Verwaltungshochschulen noch viel zu wenig behandelt. Hier könnte man natürlich aktiv ansetzen und Einführungsseminare zu den Nachhaltigkeitszielen und dem kommunalen Nachhaltigkeitsmanagement anbieten.

Haben Sie noch Wünsche für Veranstaltungen im Bereich Weiterbildung?

Ein konkreter Wunsch wäre, das kommunale Nachhaltigkeitsmanagement stärker zu fördern, sodass alle Auszubildenden und Studierenden im Verwaltungsbereich nach ihrer Ausbildung zumindest schon davon gehört haben und wissen, dass es überhaupt existiert – das wäre bereits ein bedeutender Schritt in die richtige Richtung. Ich denke jedoch, allgemein bleibt noch sehr viel Sensibilisierungs- und Bildungsarbeit zu leisten, bis die Menschen flächendeckend verstehen und akzeptieren, dass wir grundlegende Veränderungen benötigen, um die multiplen Krisen einigermaßen zu bewältigen.